Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei den Marktbläsern

Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Hahnbacher Marktbläser. Der Großteil der Vorstandsmitglieder stellte sich dabei wieder zur Verfügung. Schwungvoll eröffneten die Nachwuchsmusiker unter Leitung von Stefanie Daubenmerkl, zusammen mit den „Spätzündern“, mit den Musikstücken „Siyahamba“ und „I got you“ die Versammlung.

Vorsitzender Matthias Fenk ließ in seinem Bericht ein äußerst aktives Vereinsjahr Revue passieren. Zu den 133 Aktiven, von musikalischer Früherziehung bis Orchesterbesetzung kamen die „Chorkids“ unter Leitung von Anja Pickelmann hinzu.

Herausragend bezeichnete er die Aktivitäten anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Musikkapelle. Mit acht Veranstaltungen hierfür seien mit dem Jubiläumskonzert in der Josef-Graf-Halle, musikalischen Vatertagsfest, Kreismusikfest mit internationalem Jugendmusikfestival und Wirtshausclubbing in der Marktgemeinde kulturelle Akzente gesetzt worden. Der große Zusammenhalt von aktiven und fördernden Mitgliedern sowie das Entgegenkommen der Gemeindeverwaltung haben erheblich zum Gelingen beigetragen. Der Dank des Vorsitzenden galt auch der Werkvolkkapelle Schlicht für die Übernahme der Patenschaft.

Neben den jahresüblichen Auftritten erwähnte Fenk die Teilnahme am 40-jährigen Bestehen der Siedlergemeinschaft, 50-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Hans Peter Heindl und das Probenwochenende im Schullandheim Pottenstein. Zum Jahresabschluss traf man sich mit einem Weihnachtsbrunch im Tiffany.

Dirigent Benno Englhart äußerte sich zufrieden über die Probenbeteiligung, wenngleich noch eine Steigerung möglich wäre. Mit der ausgewogenen Besetzung der einzelnen Register sei auch anspruchsvolle Musik möglich. Die Integration von Nachwuchsmusikern und den Spätzündern in das Orchester stimme ihn erfreulich.

Jugendsprecherin Anne Winter informierte über die Angebote des Jugendvorstands im außermusikalischen Bereich. Neben der Bewirtung beim Konzertausklang und Juniorkonzert standen ein 4-tägiges Zeltlager, Probenraumübernachtung für Nachwuchs, maskierte Probe und der Unterhaltungsabend beim Probenwochenende auf dem Programm. Das Ferienprogramm stand unter dem Motto „O Kirwa lou niad nou“.

Im Kassenbericht gab Hannelore Schuster eine Zunahme der Finanzen durch die erfolgreichen Jubiläumsveranstaltungen bekannt. 218 fördernde Mitglieder sorgen mit ihrem Beitrag für eine gute finanzielle Grundlage.

2. Bürgermeister und HKA-Vorsitzender Georg Götz lobte die Musiker für die Highlights im Jubiläumsjahr. Die Marktbläser seien ein belebendes Element im kulturellen Jahresablauf und halten Hahnbach positiv in aller Munde. Besondere Anerkennung verdiene die Jugendarbeit.

Für langjähriges Musizieren bei den Hahnbacher Marktbläsern erhielten die Ehrennadel des Nordbayerischen Musikbundes:

5 Jahre:Christian Berger, Anna Ertel, Manuela Haberberger,
Greta Hofmann, Josef Hofmann, Hanna Wopperer
10 Jahre:Sophie Rauch
15 Jahre:Ingeborg Hillen
20 Jahre:Christian und Florian Gebhard

Die neue Vorstandschaft:

Vorsitzender:Matthias Fenk
Stellvertr. Vorsitzender:Leopold Schmalzl
Kassier:Hannelore Schuster
Schriftführer:Andrea Fenk
Aktivensprecher: Christian Gebhard
Jugendsprecher:Lena Schmalzl
Elternsprecher:Josef Hofmann
Sprecher d. förd. Mitglieder:Martin Wild
Kassenprüfer:Markus Achhammer, Willi Hofmann

24. Jahreskonzert der Hahnbacher Marktbläser, Ausrufezeichen im kulturellen Leben der Marktgemeinde

(ibj) Stehende Ovationen und Komplimente von allen Seiten gab es für die Hahnbacher Marktbläser bei ihrem 24. Jahreskonzert. Mit ihrer Vorstellung setzten die Musiker unter der Gesamtleitung von Benno Englhart in der voll besetzten Josef-Graf-Halle ein Ausrufezeichen im kulturellen Leben der Marktgemeinde.

Kompetent und unterhaltsam führte der Ortspfarrer Dr. Christian Schulz mit seiner Moderation zu den Musikstücken hin, ergänzt durch eine digitale Präsentation von Alexander Siegert.

Mit dem modernen Konzertmarsch „Online“ des böhmischen Komponisten Josef Jiskra als Eröffnungsstück setzte das 45-köpfige Orchester einen klangmalerischen Abschluss ihres Jubiläumsjahres. Beim imposanten Intermezzo „Perspektiven“ von Karl Hein Bell bekamen die Zuhörer die unterschiedlichen Klangfarben der einzelnen Register zu hören.

Mit gewagten Wechseln der Rythmen wurde das Stück gewaltig präsentiert. Mit dem „Torna a Sorrento“ von Ernesto de Curtis entführten die Musiker in das volkstümliche Italien um 1900 und ließen bei manchen Gästen Reiselust in den warmen Süden aufkommen.

Gänsehautgefühle kamen unter das Publikum mit dem Welthit „Nothing`s gonna change my love for you“. Dabei brachte Jakob Hofmann mit einem brillanten Trompetensolo manche Romantiker-Herzen in eine höhere Frequenz.

In die Welt der Oper kamen die Besucher mit den schönsten Nummern aus „Carmen“. Besonders waren dabei bei den Akteuren schnelle Finger an den Holzblasinstrumenten gefordert, um die Charakteristik für die bekanntesten Melodien des Bühnenwerkes in einer Suite aus vier Sätzen zum Ausdruck zu bringen.

Um den Zuhörern zu vermitteln was sich „Hinter der Garage“ abspielen kann, setzten die Musiker beim Original Arrangement der Blaskapelle Blech & Co zum Trio ihre Instrumente kurz ab und erklärten mit Gesang eine prickelnde Liebesszene.

Schwungvoll eröffnete das NachwuX-Orchester unter der Leitung von Stefanie Daubenmerkl mit dem zackigen „Red Rock March“ die zweite Konzerthälfte. 14 Musiker hatten dabei ihren ersten Konzert-Auftritt, unter ihnen auch Quereinsteiger aus den Reihen der „Spätzünder“.

„Fantasia – A Musical Inspiration“ kündigten die Jungmoderatorinnen Eva Pirner, Anna und Sophie Rauch als ein fröhliches, verträumtes Stück an, in dem der Komponist Kurt Gäble die Freude einer blühenden Fantasie beschreibt. Die massiv geforderte Zugabe „I got you“ von James Brown sorgte für rockige Stimmung im Konzertsaal.

Voluminös meldete sich das große Orchester mit einem von Ted Rickett arrangiertem Medley zur Filmmusik vom „Fluch der Karibik“ zurück. Benno Englhart als Jack Sparrow jagte dabei mit seinen musikalischen Piraten durch das Meer und vermittelte musikalisch perfekt die Spannung des Filmes.

Welche Töne ihrem Instrument zu entlocken sind, zeigten Christian Daubenmerkl, Johannes Pürner und Wolfgang Rauch eindrucksvoll im Posaunen-Solo „Playing Trombones“. Für wippende Füße und schnipsende Finger sorgten im Anschluss eingängige Melodien der Jazz- und Swing-Szene.

Mit „Jump in the line“ weckten die Marktbläser Erinnerungen an den legendären Entertainer Harry Belafonte und brachten mit „Sing, sing, sing“ vor allem ihren Schlagzeuger Leopold Schmalzl mit flotten Drumset-Einlagen zum Schwitzen.

Für ihren lang anhaltenden Beifall wurden die BesucherInnen mit zwei Zugaben belohnt: Die „Zuzweiler Parade“ und der Fliegermarsch animierten zum rhythmischen Mitklatschen, ehe Vorsitzender Matthias Fenk nach dem gut zweistündigen Konzertabend zum Ausklang in die Schulaula einlud.

Der Gesandte aus Rom und sein Dolmetscher Doddo sorgten für tolle Stimmung beim Bockbierfest in Hahnbach

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(ibj) Beste Stimmung bis weit nach Mitternacht kennzeichnete das Bockbierfest der Hahnbacher CSU. „Du fühlst dich wie ein Götterkind, wenn dir das Bockbier durch die Kehle rinnt“ gab Hahnbachs Oberschwarzer, Georg Götz im voll besetzten Rittersaal als Devise aus. Die Marktbläser mit ihrem Dirigenten Benno Englhart spielten in Orchesterbesetzung bereits vor dem offiziellen Beginn für das nicht nur schwarz gesinnte Publikum zünftig auf.

Ortsvorsitzender Georg Götz stellte in seiner launischen Begrüßungsrede auch die Teilnahme von wenigstens „vier“ CSU-Gemeinderäten fest. Erstmals in der Geschichte der Hahnbacher CSU-Bockbierfeste wurde unter Anleitung von der Brauereivertreterin Birgit Reichl und Beobachtung der politischen Prominenz, aber auch der kirchlichen Obrigkeit mit Pfarrer Dr. Christian Schulz und Pfarrvikar Christian Preitschaft, ein Fass Bockbier angezapft und als Freibier unter die Festgemeinde verteilt.

Bürgermeister Bernhard Lindner entledigte sich dazu mal vorsichtshalber seiner Festtagsjacke, erwies sich aber dann als Meister seiner Zunft und erledigte seine Aufgabe absolut verlustfrei mit drei Schlägen.

Mit „anständigen“ Witzen, Trinksprüchen und einer Formulierung für die Größenangaben der weiblichen Oberweite stimmten die Musiker die Bockbiergesellschaft auf die Hauptattraktion des Abends ein. Nach jahrelanger Pause hatte der „Gesandte aus Rom“ alias Ewald Rossmann in schwarzer Priesterkleidung und mit einem Birett behütet wieder seinen Auftritt.

Dolmetscher Doddo alias Tobias Christau kündigte ihn als einen sehr gewissenhaften Mensch an, bringe er doch, wohl nicht ohne Hintergedanken, das Leergut von seinem letzten Starkbierfestbesuch mit. Sein Einmarsch wurde festlich mit dem Hallelujah von Georg Friedrich Händel begleitet.

Mit von reichlich Kauderwelsch durchsetztem Italienisch begrüßte er „Salve naturale squadra nigra“ die gesamte schwarze Schwadron, den Festleiter mit „Servicio Imperatore secondo Georgio Cultura“ und nahm sowohl die weltliche als auch die geistliche Obrigkeit auf’s Korn.

Mit wiederholtem „Birra Schwepp“ prostete er den schon angeheiterten Zuhörern zu und verabschiedete sich nach einem Gebet aus dem Leben unter tosendem Beifall. Zu guter Letzt gesellte sich noch Landrat Richard Reisinger schweigend unter die bierselige Gesellschaft, ehe nach diversen Prosit-Runden der Musiker um Mitternacht Bayernhymne, Deutschlandlied und der traditionelle Marsch „Glück auf“ sowie lautstark geforderte Zugaben das Finale des unterhaltsamen Festabends bildeten.

Vier Mal Silber bei den D2 Herbstprüfungen

Bei den Prüfungen zu D2-Silber haben drei unserer Mädels und ein Junge ihre Prüfung zum silbernem Abzeichen erfolgreich abgeschlossen! Dazu gratulieren wir natürlich herzlichst und können nur sagen, dass wir stolz auf euch sind.

Hier sind unsere Absolventen (v.l.n.r.n.u):

  • Sabina Bauer (Klarinette)
  • Katharina Werner (Trompete)
  • Hannah Wopperer (Klarinette)
  • Fritz Haberberger (Schlagzeug)

Elf mal Juniorabzeichen

Am Samstag, 6.10. stellten sich 31 junge Musiker der Prüfung zum Juniorabzeichen des NBMB. In einer Theorie- und einer Praxisprüfung stellten auch sehr erfolgreich elf Prüflinge aus Hahnbach ihr Können unter Beweis. Dabei waren Mitglieder der Bläserklasse und sogar zwei Mitglieder der ‚Spätzünder‘, unserer Erwachsenen-Bläsergruppe. Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Prüfung!

Markus Berger Trompete Felicia Falk Klarinette
Laurin Kießling Trompete Anna-Lena Graf Klarinette
Justus Kießling Trompete Helga Kustner Klarinette
Benjamin Klier Trompete Bernhard Rösch Klarinette
Johanna Rothut Querflöte Toni Rösch Schlagzeug
Magdalena Rothut Querflöte

Zum Klingen bringen, was die Herzen öffnet

Kaplan Daniel Fenk erklärt in seiner Predigt: „Für eine gute Harmonie braucht es den Einsatz aller und viel Liebe, Engagement sowie Mühe und Schweiß.“

Vor 25 Jahren hatte Bürgermeister Herbert Falk die Hahnbacher Bläser aus der Taufe gehoben. Mit 127 aktiven und mehr als 200 passiven Unterstützern stellen sie einen stattlichen Verein dar, der sich am Wochenende bravourös mit einem „Internationalen Musikfest“ mit einer großen Gästeschar zu feiern wusste.

Ein Festgottesdienst mit dem Mitglied und Kaplan Daniel Fenk sowie ministrierenden und lesenden Mitgliedern in ihren Uniformen eröffnete das zweitägige Fest.

Gemeinsam mit den Paten, der Werkvolkkapelle Schlicht, beeindruckte die Festmesse sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten in der gut besuchten Kirche. In seiner Predigt verglich Fenk die wichtige Rolle des Dirigenten mit der von Gott und die der Christen mit einem Orchester. „Für eine gute Harmonie braucht es den Einsatz aller und viel Liebe, Engagement sowie Mühe und Schweiß.“ Er wünschte, dass die Marktbläser weiterhin „das zum Klingen bringen mögen, was die Herzen öffnet“.

Highschoolband rockt

Auch aus Australien kamen Musiker, um den Marktbläsern zu gratulieren. Die 24 -köpfige Highschoolband aus drei Colleges servierte zum Mittagstisch am Sonntag Musik aus den Charts.

Die Post ging dann mit der Pirker Blechmusi ab. Die 27 Musikanten spielten für Jung und Alt auf. Mit ihren Dirigenten Daniel Zimmerer und Reinhold Nößner sowie einigen Sängern brachten sie die Hahnbacher und ihre Gäste zum Tanzen. Eine fulminante Feuershow, bei der „Ardere Lilium“ tatsächlich nicht nur „die Lilien zum Brennen“ brachte, boten im Anschluss bis nach Mitternacht die Stiber-Fähnlein aus Sulzbach-Rosenberg.

Der Sonntag lockte mit einem Frühschoppenkonzert auf den Marktplatz: Eine junge 24-köpfige Highschoolband aus drei Colleges in Australien servierte zum Mittagstisch Musik aus den Charts. Die Schwarzenbacher Schenkelzinterer in ihren Lederhosen boten eine kraftvolle, mitreißende Mischung aus Tradition und Moderne mit ihren Schuhplattlern.

Ein langer Festzug an Musikern und Vereinen zog sich am Sonntag durch Hahnbach.

Ein Höhepunkt war der Nachmittag, als der Festzug startete. Nicht nur den Marsch geblasen bekamen die unzähligen Festgäste von den Hahnbacher Marktbläsern, dem Musikzug Hirschau, der Knappschaftskapelle Amberg, der Pusztávamer Blaskapelle, der Blasmusik Gebenbach, dem Musikverein Vilseck, der Knabenkapelle Auerbach und der Highschool-Band der drei Schulen aus Australien. Mit 20 Vereinen, den Honoratioren und Ehrengästen, natürlich den beiden Schirmherren, Bürgermeister Bernhard Lindner und Landrat Richard Reisinger, formierte sich ein langer Zug, zu dem sich auch Oldtimer-Traktoren aus der ganzen Oberpfalz gesellt hatten.

„In Harmonie vereint“

Mehr als 300 Musiker in einem Gemeinschaftsorchester gratulieren den Hahnbacher Marktbläsern zu ihrem 25-jährigen Bestehen.

Ein Gemeinschaftsorchester mit über 300 Musikanten auf dem Kirchplatz brachte den Ortskern regelrecht ins Schwingen. Grußworte gingen dem recht passenden Musikstück „In Harmonie vereint“ unter der Leitung des Bezirksdirigenten Anton Lottner voraus. Gerhard Böller dirigierte einen „Musikgruß“, Benno Englhart die Landkreishymne „Glück auf“ und Matthias Fenk präsentierte abschließend die Bayern- und Deutschlandhymne. Die seit Jahren befreundete Pusztavámer Blaskapelle aus Ungarn und die Frauen und Männer der Jalapenos Percussion aus Amberg rundeten auf dem Marktplatz ein perfektes Fest ab.

Quelle: ONetz.de (mit freundlicher Genehmigung von Marianne Moosburger – vielen herzlichen Dank)

Musikalischer Vatertag

Den Gründungsmitgliedern der Hahnbacher Marktbläser wurde mit Urkunden und Biertragerln gedankt.

(ibj) Als ein Volltreffer im Hahnbacher Festereigen zeigte sich der erstmals aufgelegte „Musikalische Vatertag“. Die Hahnbacher Marktbläser hatten anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens auf dem Festgelände am Gemeindeweiher für ein ansprechendes Ambiente gesorgt. Neben den musikalischen Darbietungen konnten sich Jung und Alt an verschiedenen Attraktionen erfreuen. „Das müsst ihr wieder machen, einfach Spitze“ resümierten viele Besucher. Es war ein Fest für die ganze Familie. Zum guten Gelingen trugen der Fischereiverein, die Wasserwacht und die Siedlergemeinschaft mit der Überlassung ihrer Einrichtungen bei. Damit auch die Jüngsten zu ihrem Recht kamen, war auch der Maxl-Spielebus des Landkreises gekommen.

Den langjährigen Musikern gratulierten Bürgermeister Bernhard Lindner, Dirigent Benno Englhart, Gründungsinitiator Andreas Hubmann, Vorsitzender Matthias Fenk (vorne von links) sowie Nordbayerischer Musikbund-Kreisvorsitzender Werner Stein und Gründungsvorsitzender Josef Weiß (hinten von links).

Den Auftakt bildete ein Weißwurst-Frühschoppen, zu dem die Patenkapelle der Marktbläser, die Werkvolkkappelle aus Schlicht, zünftig aufspielte. Unter ihrer Dirigentin Sabine Kredler sorgte sie in großer Orchesterbesetzung mit traditioneller Blasmusik für beste Feiertagsstimmung. Ihnen folgte eine besondere Formation: Die jungen Nachwuchsmusiker hatten zusammen mit den schon etwas älteren „Spätzündern“ der Markbläser unter der Leitung von Stefanie Daubenmerkl eine gelungene Premiere. Nicht fehlen durften die befreundeten Musikerinnen und Musiker vom Musikzug Hirschau. Deren Jugendorchester mit Dirigentin Sophia Hofmann sorgte für die weitere Unterhaltung.

Vorsitzender Matthias Fenk nutzte den heiteren Rahmen, um mehreren Personen für ihr Engagement für die Hahnbacher Marktbläser zu würdigen. Besondere Lobesworte fand er für Gründungsvorsitzenden Josef Weiß sowie den ersten Ausbildern Andreas Hubmann, Hermann Bleisteiner und  Benno Englhardt. 88 Gründungsmitgliedern des Vereins wurde mit einer Urkunde und einem Tragerl Festbier gedankt, das im Vorfeld eigens zu diesem Jubiläum gebraut wurde. Langjährige Musiker wurden mit Ehrennadeln des Nordbayerischen Musikbundes gewürdigt.

Mit ihrem gemeinsamen Auftritt sorgten die Alphornbläser für eine Besonderheit beim musikalischen Vatertag.

Den Höhepunkt des Tages bildete ein Alphornbläsertreffen mit 18 Musikern aus Auerbach, Speichersdorf und Hahnbach. Großen Beifall gab es dabei nicht nur für alpenländische Melodien, sondern auch für gemeinsam gespielte bekannte Walzer und Marschmusik. Für den Abschluss des Tages sorgte bei zunehmender Heiterkeit mancher Väter die aus einheimischen Musikanten geformte Combo „Gsoucht & Gfunna“ bis in die Abendstunden für den passenden Ausklang.

Für langjähriges Musizieren wurden geehrt:

5 Jahre: Hanna Hofmann, Anna Lindner und Maximilian Münch.
10 Jahre: Anne Winter.
20 Jahre: Elisabeth Albrecht, Andrea Fenk und Julia Schuster.
25 Jahre: Stefanie Daubenmerkl, Matthias Fenk, Ulrich Iberer, Veronika Iberer und Herbert Rauch.
Schon 2 Jahre vor der Gründung in der Aufbauphase aktiv: Bettina Iberer und Irene Klier.

Musikalischer Vatertag – Ankündigung

 (ibj) Eine absolute Neuheit im Veranstaltungsreigen der Marktgemeinde wird am Donnerstag, 10. Mai mit dem musikalischen Vatertag geboten. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens laden die Hahnbacher Marktbläser nicht nur Vatertagswanderer, sondern die ganze Bevölkerung auf das Festgelände am Gemeindeweiher ein. Besonders schmackhaft dürfte das Fest für die Besucher neben der ganztägigen Verpflegung durch das extra eingebraute Festbier der Schlossbrauerei Hirschau werden. Hierfür rückte eine Delegation der Marktbläser und des Patenvereins, Werkvolkkapelle Schlicht, zusammen mit Bürgermeister Bernhard Lindner und HKA-Vorsitzenden Martin Wild im Brauereigebäude an, um die Herstellung des Festgetränks live mitzubekommen und sich von dessen Qualität zu überzeugen. Das musikalische Festprogramm startet um 10.30 Uhr mit der Werkvolkkapelle Schlicht. Um 13 Uhr sind die Nachwuchsmusiker und die Spätzünder der Marktbläser an der Reihe. Das Jugendorchester des Musikzugs Hirschau hat um 15 Uhr seinen Auftritt. Einen Höhepunkt bildet das große Alphorntreffen um 16 Uhr, ehe die Combo „Gsoucht & Gfunna“ um 17 Uhr volkstümliche Musik zum Besten gibt. Damit es bei freiem Eintritt ein Fest für die ganze Familie wird, steht für die Kinder der „MAXL-Spielebus“ zur Verfügung.

Zum Bild: Bei ihrem Besuch in der Brauerei konnten sich Marktbläser-Vorsitzender Matthias Fenk, Bürgermeister Bernhard Lindner und HKA-Vorsitzender Martin Wild (von rechts) mit Brauereichef Franz Dorfner links) von der Bierqualität überzeugen.

Patenbitten in Schlicht

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Anlässlich unseres Jubiläums wollten wir uns natürlich auch einen Patenverein schnappen, denn, wie man im Englischen so schön sagt:

„The more, the merrier.“

Mit versammelter Mannschaft sind wir also auf nach Schlicht, um die Werkvolk-Kapelle Schlicht um ihre Patenschaft zu bitten.  Mit vor Ort war sowohl die Hahnbacher als auch die Schlichter (genaugenommen: Vilsecker) politische Prominenz.

Demütig bat unser Vorstand Matthias Fenk nach ein paar gemeinsamen Stücken die Schlichter, ob sie unsere Paten sein möchten. Diese haben, wohl durch den Anblick des mitgebrachten Fass Bieres verzückt, nicht lange überlegt und Harald Lukesch, Vorstand der WVK Schlicht, nahm die Patenschaft gerne an. Umso größer war die Erleichterung der Vorstandschaft der Marktbläser, dass auf das sonst durchaus übliche „Holzscheitknien“ verzichtet wurde.

Die neue Patenschaft musste natürlich bei Speis und Trank ausgiebig gefeiert werden. Später folgten viele gemeinsam vorgetragenen Stücke. So hat sich auf jeden Fall gezeigt, dass wir musikalisch auf einer Wellenlänge sind. Es wurde auch mehrfach angemerkt, dass auch unsere Trachten durchaus harmonisieren, aber urteilt darüber einfach selbst 😉 .

Wir danken euch Schlichtern auf jeden Fall herzlich für die Annahme der Patenschaft und freuen uns riesig auf das Jubiläumsjahr mit euch an unserer Seite!

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Artikel im Turmblick

Im Turmblick (Ausgabe Februar / März 2018) ist ein Artikel über unser Jubiläum erschienen. Diesen wollen wir dir natürlich nicht vorenthalten, daher kann man ihn hier herunterladen: