Glückwunsch zum Juniorabzeichen!

Vier Mädels aus unseren Reihen haben am Freitag erfolgreich ihr Juniorabzeichen abgelegt. Das Juniorabzeichen ist die erste Leistungsprüfung, die ein Instrumentalschüler üblicherweise absolviert. Diese gilt also praktisch als Aufnahme in unser NachwuX-Orchester.

Daher gratulieren wir hiermit recht herzlich (v.l.) Hanna Hefner, Anna Lindner, Hanna Hofmann und Sophie Schmeißner. Wir hoffen, dass wir euch lange in unseren Reihen haben dürfen und freuen uns auf die ersten Einsätze im NachwuX!

Ankündigung Jahreskonzert 2015

Nun ist es offiziel: Der Termin für das Jahreskonzert 2015 steht und es wird der 11.04.2015, 19:30 Uhr sein. Daher ist nun folgendes zu tun:

-> Kalender für 2015 kaufen
-> den gelben Marker suchen
-> das Datum dick im Kalender anmalen!!

Wir haben bereits mit den ersten Proben für das Konzert begonnen, wollen aber noch nicht mehr verraten, als dass es heiß hergehen wird! Wir sind sehr gespannt und freuen uns schon jetzt riesig. Noch ist es fast 6 Monate hin, dennoch sind diese oft kürzer als sie klingen durch Weihnachtskonzert, Bockbierfest und andere Auftritte, die alle ebenfalls Probenzeit erfordern 😉

Konzertreise nach Südkorea – Reisebericht

Marktbläser eroberten mit Blasmusik die Herzen der Koreaner

Als ausgesprochen gastfreundliches Land präsentierte sich das kleine Land Südkorea den Hahnbacher Marktbläsern. Auf Einladung des Chors „Varioso“ der internationalen katholischen Kirche von Seoul wagten 26 Oberpfälzer die Reise nach Asien. Im Rahmen der verschiedenen Auftritte war die Herzenswärme und Begeisterungsfähigkeit des Publikums deutlich zu spüren. Der Kontakt zu Bevölkerung oder zu koreanischen Musikern ergab sich automatisch. Für einen Gegenbesuch einer traditionellen koreanischen Musikgruppe sind erste Weichen gestellt.

Korea-4Bestens gerüstet mit Instrumenten vom Alphorn bis zur „Quetschn“, Dirndl und Lederhosen traten die Hahnbacher Marktbläser mit Gastmusikern die Reise nach Südkorea an. Dass diese sich zu einer Aneinanderreihung von Highlights entwickeln würde, konnte zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnen.

Von den drei Reiseleitern Soonae, Son Chang und Song Won erhielten die Oberpfälzer einen kurzen Überblick zur Millionenmetropole Seoul, die sich mit ihren 12 Mio. Einwohnern, bzw. 25 Mio mit Umland als quirliges Zentrum voller Gegensätze präsentierte. Bereits am nächsten Tag stand der erste musikalische Auftrag im Programm: Gestaltung des Gottesdienstes der deutschen katholischen Gemeinde. Auch das anschließende Grillfest der internationalen Kirche wurde standesgemäß von zünftig-bayerisch bis international umrahmt. Spätestens zum Abba-Medley oder dem „Gangam-Style“ legten die Gäste eine flotte Sohle aufs Parkett. Der Besuch eines „Miso-Theaters“, einer Form von koreanischem Musical, oder die actionreiche Kochshow „Nanta“ war abends im Angebot.

Oberpfälzisch-koreanischer Kulturaustausch

Korea-3An einem Vormittag bekamen die Schülerinnen und Schüler der Deutschen Schule Seoul Besuch von einigen „Hahnbachern“, die für die Kinder einen kurzweiligen und interessanten Unterricht gestalteten. Die übrige Reisegruppe besuchte den Königspalast und das Volkskundemuseum. Zur Schifffahrt auf dem Han-Fluss traf man sich dann wieder an der Ablegestelle. Auch eine Tagesfahrt an die Grenze zu Nordkorea stand auf dem Reiseplan. Unweigerlich wurde man an die Mauer, die Deutschland trennte, erinnert.

Passend dazu kam das Stück „Chattanooga Choo Choo“ (Melodie von „Sonderzug nach Pankow“/Udo Lindenberg) das die Musiker u. a. am Abend in der „King-Kong-Halle“ im Stadtteil Gangnam zum Besten gaben. Im Wechsel mit Beiträgen des Chors „Varioso“ sorgten sie für Begeisterung. Besonders gute Resonanz zeigte auch die Stücke, die Matthias Fenk und Benno Englhart auf dem Alphorn intonierten. Bei der anschließenden „After-Show-Party“ fand ein weiterer oberpfälzisch-koreanischer Kulturaustausch im Bereich Karaoke, Landler-Tanzen und Sternpolka statt. Als ungewöhnlich textsicher erwiesen sich die Koreaner beim Singen deutscher Volkslieder.

Strand und Lichtershow

Korea-5Auf die Musiker wartete auch die übrige Zeit ein umfangreiches Kulturprogramm mit Besichtigung von Samsung-City mit ihren technischen Innovationen, traditionellen koreanischen Siedlungen, Fahrradtour, Zubereiten von koreanischen Speisen, Besichtigung des „Käsedorfs“, einer Vulkanhöhle, Keramikmuseum, Besuch etlicher Aussichtspunkte, einer Teeplantage, großen Märkten und Fischmärkten, des größten Teakwondo-Centers der Welt, Erklimmen des Mt. Dalmasan im Rahmen eines beeindruckenden Tag in einem buddhistischen Tempel, sowie Besuch und Besichtigung der Insel Jeju. Die Strände auf Jeju und auch Busan, der zweitgrößten Stadt Südkoreas, luden zum Baden und relaxen ein. In Busan beeindruckte auch das rege Leben an der Strandpromenade und die Lichter-Show, die bei Dunkelheit die große Brücke in einen absoluten Hingucker verwandelte.

Zudem wartete das kleine Land mit etlichen kulinarischen Überraschungen auf: Reis und würzige Suppen wurden zu jeder Mahlzeit angeboten, ebenso Gemüse, Algen oder „Kimchi“, das ist sauer vergorener Chinakohl in würziger Marinade. Grillen auf Koreanisch heißt, dass der Grill in den Tisch eingearbeitet ist. Während das Fleisch auf dem Rost gart, kann man die vielfältigen Zutaten genießen. Meeresfrüchte- und Fischfreunde kamen ebenso voll auf ihre Kosten. Die Reiseführer verstanden es durch die Restaurantwahl perfekt, einen umfangreichen Querschnitt der landestypischen Küche zu präsentieren.

Musik für Taekwondo-Weltelite und buddhistische Mönche

Die Höhepunkte der Reise bildeten aber die Musikevents. So wurde den Hahnbachern die Ehre zuteil, vor internationalem Publikum die Eröffnungsfeier des größten Taekwondo-Centers der Welt, das „Teakwondowon“ musikalisch zu umrahmen. Im Zuge der Feierlichkeiten wurden die internationalen Größen der Teakwondo-Szene aus aller Welt geehrt.

Ein weitere Überraschung bot die kurzfristige Anfrage der Mönche des buddhistischen Tempels Mingwhasan“ zur Gestaltung eines Konzerts im Tempelhof. In der einmaligen Atmosphäre am Fuß des Bergs Dalmasan, erwartete die Musiker ein großes begeisterungsfähiges und sehr dankbares Publikum, so dass das Konzert für beide Seiten eine Bereicherung darstellte.

Zusammen mit der Gruppe „Pilbong“ fand ein musikalischer Austausch statt. Die koreanische Gruppe zeigte Tanz und Pantomime, schwungvolle Perkussion und traditionellen Pansori-Gesang, während die Hahnbacher mit Blasmusik für Begeisterung sorgten. Weitere Highlights waren die Auftritte auf dem Markt der 20 000 Einwohner Gemeinde Jungsun oder am Fluss der Stadt Jangheung, an dem auch der koreanische Jodler Seo Jung Yul das Kufstein-Lied zu Besten gab. Die Freundlichkeit und Offenheit des koreanischen Volkes, die weitläufigen Strände, Berge und das milde Klima hinterließen so einen nachhaltigen Eindruck dass so Manchem die Heimreise schwer fiel.

Hintergrund: Wie die Hahnbacher nach Korea kamen

Korea-2Während eines Konzertbesuchs kam Dirigent Benno Englhart mit Maria Seidl, der Schwester seines Freundes Alfred Pravida aus Pressath ins Gespräch. Maria lebt derzeit mit ihrem Gatten in Südkorea, da er dort eine leitende Stelle im Versicherungsbereich der Firma Samsung bekleidet. Schnell zeigte sich, dass die aufgeschlossene Oberpfälzerin in Korea über zahlreiche Kontakte verfügt. Die Idee einer Konzertreise war geboren. Bei den Hahnbacher Marktbläsern und vor allem Matthias Fenk stieß Benno Englhart mit der Idee auf offene Ohren. Der Kontakt zu der in Österreich lebenden koreanischen Reiseleiterin Soonae Fink wurde intensiviert und das Projekt in Angriff genommen. Während sich Fenk mit Soonae und einem Reisebüro um die Organisation kümmerte, oblag Englhart die musikalische Vorbereitung der Reisegruppe. Das Repertoire umfasste neben Polkas, Märschen und weiterer oberpfälzer Musik auch moderne Stücke. Besonders für Furore sorgte hier der Gangam -Style, ein Welthit der Popmusikszene des Koreaners Psy.

Ein Fotoalbum folgt in Kürze hier…

Anmeldung Musikalische Früherziehung 2014

Ein fester Bestandteil der Nachwuchsarbeit bei den Hahnbacher Marktbläsern ist schon seit vielen Jahren die Abteilung der Musikalischen Früherziehung. Unter der Leitung von Irene Klier und Julia Schuster können hier Kinder ab 4 Jahren in Kleingruppen Zugang zur Welt der Musik finden, sowie gemeinsam Spiel, Spaß und Freude erleben. Angelehnt an das Konzept „Musik-Fantasie“ von Karin Schuh werden musikalische Inhalte vor allem spielerisch, kindgerecht und ansprechend vermittelt. Im Mittelpunkt des Konzepts, das sich über zwei Jahre vollzieht, steht aber nicht das Lernen von Noten oder Instrumentalspiel, sondern Erleben der Musik durch die elementaren Formen des Musizierens wie Singen, Tanzen und Bewegung. Mit neugierigen Blicken kommen die Kinder einmal pro Woche zur 60-minütigen „Musikschule“ in den Proberaum der Hahnbacher Marktbläser im 1. Stock des Feuerwehrhauses und sind gespannt, was sie erwartet. Nach einem gemeinsamen Begrüßungslied gibt es immer etwas Neues, was die Kinder zum ungezwungenen Umgang mit Klängen animiert. Derzeit sind noch Plätze für dieses Schuljahr frei. Weitere Informationen und Anmeldung bei Irene Klier, 09664/9546575.

Segnung der Fahrzeughalle des BRK und der Wasserwacht Hahnbach

Ein lange währender Wunsch der Hahnbacher Rotkreuzgemeinschaften (Bereitschaft und Wasserwacht) ging mit der feierlichen Einweihung der Fahrzeughalle an der Umgehungsstraße in Erfüllung. In der Predigt des Festgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Jakobus erinnerte Pfarrer Dr. Christian Schulz an die Geburtsstunde des Roten Kreuzes durch Henry Dunant bei der Schlacht von Solverino südlich des Gardasees im Jahre 1859.

Dunant habe seinerzeit erkannt was nottut und was notwendig ist. So sei nun seine Idee weltweit zum Standard im Zeichen des Roten Kreuzes geworden. „Tuti fratelli – alle sind Brüder“ sei das Grundprogramm. „Gutes zu tun“ bezeichnete der Prediger als eine positive Einladung Jesu.

Mitleidsempfinden sei das Edelste im Menschen. Der uneigennützige und unparteiliche Einsatz für die Menschen mit den vielen Aufgaben einer zivilen Gesellschaft sei gelebte Nächstenliebe.

In den Fürbitten wurde der Opfer von Krieg und Gewalt sowie der verstorbenen BRK-Mitglieder Hahnbachs gedacht. 18 Fahnen der örtlichen Vereine und benachbarten BRK-Gruppen begleiteten mit der Musik der Hahnbacher Marktbläser in einem Festzug die Veranstalter zur neuen Fahrzeughalle.

Vor der kirchlichen Segnung frischte Vorsitzender Daniel Weidner die grSeoßzügig unterstützte Spendenaktion unter dem Motto „Laßt uns nicht hängen“ und die Baugeschichte auf. Bereitschaftsleiter Stephan Hirsch stellte Weidner als Motor des Bauwerks heraus, ohne den es die Halle nicht gäbe. Sein Dank galt auch den Helfern für 1.650 unentgeltliche Arbeitstunden.

Bürgermeister Bernhard Lindner dankte für die ständige Einsatzbereitschaft bei allen Festlichkeiten und für die Aufsicht im Hallenbad. Er betonte dass die RK-Bereitschaft und die Wasserwacht dem Markt Hahnbach sehr gut zu Gesicht stehen und überreichte das Marktwappen und eine Geldspende.

Aus der Sicht von BRK-Kreisvorsitzenden Gerd Geismann sei die Ortsgruppe Hahnbach zu einem Begriff auch über die Landkreisgrenzen geworden. Die Vielzahl der Jugendlichen belege, dass man sich keine Nachwuchssorgen machen müsse.

Bei den Vorführungen der Jugendgruppe und der Einsatzkräfte konnten sich die Besucher beim benachbarten Gemeindeweiher am Nachmittag von den Möglichkeiten bei Rettungseinsätzen überzeugen.

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„Oh Kirwa lou niad nou, wir hom ja nu a Musi dou“ – Ferienprogramm der Hahnbacher Marktbläser

Im wahrsten Sinne des Wortes ging es „rund“ bei den Hahnbacher Marktbläsern. Unter dem Motto „Oh Kirwa lou niad nou, wir hom ja nu a Musi dou“ gestaltete die Jugendvorstandschaft einen sehr originellen Nachmittag im Rahmen des Hahnbacher Ferienprogramms.

Mit  Lederhosen und Dirndl ausgestattet kamen fünfzehn Buben und Mädchen zwischen fünf und zwölf Jahren, um bayerisches Kirwabrauchtum kennenzulernen. Bereits am Vormittag hatte Vorsitzender Josef Iberer einen Kirwabaum besorgt.

2014-08-18 16.29.42Wegen der unsicheren Witterung wurden die Vorarbeiten für das Fest in den Proberaum des Musikvereins verlegt. Während zunächst die Kinder unter Anleitung von Julia Schuster als Baumschmuck Herzen, Brezen und weißblaue Girlanden zur Dekoration des Kirwawahrzeichens bastelten und anhängen durften, probten die jungen Kirwapaare mit Regina Rester-Achhammer bei Live-Musik Tänze wie Sternpolka, Siebenschritt sowie eine Polonaise.

Mit urigen Juchzern und lautstarkem „Wer hat die schönsten Kirwamoila und die schönsten Kirwaburschen?“ wurde sich auf das Finale im nahe liegenden Färbergarten vorbereitet. Passend zum Programm gab es dazwischen als Brotzeit zu den Getränken Rostbratwürste.

Nebenbei konnten auch noch Instrumente ausprobiert werden. Mit großer Begeisterung tanzten die jungen Kirwaleut’ zum Ende des Nachmittags den Baum aus und führten den Eltern ihr Erlerntes vor. Zu ihrem Erstaunen konnten diese dabei feststellen, wie schnell und mit wie viel Geschick die Kinder alles erlernt haben, wozu „echte“ Kirwapaare doch oft mehrere Wochen brauchen. So gab es beim Abschied Komplimente von den Eltern und den Wunsch, öfter eine solche Veranstaltung anzubieten.

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Abschlussgottesdienst Frohnbergfest 2014

„Acht Tage dem Himmel ein Stück näher gekommen“ sei man, resümierte Pfarrer Dr. Schulz beim feierlichen Abschlussgottesdienst der Frohnbergfestwoche.

Die Marktbläser, Kommunionkinder in Festgewändern und die Fahnenabordnungen der katholischen Hahnbacher Vereine (KAB, KDFB, KBV, MG) waren zur abendlichen Eucharistiefeier erschienen, welche der Ortspfarrer mit Kaplan Martin Schöpf konzelebrierte. Der Hahnbacher Diakon Dieter Gerstacker assistierte und trug das Evangelium vor.

frohn_abschlussIn seiner Predigt ging Dr. Schulz auf die im Evangelium gehörte Begegnung der kanaanitischen Frau mit Jesus ein. Begegnung sei ein Wesensmerkmal des Gottessohnes gewesen, der damit die Zuwendung Gottes gezeigt habe. Dank der Hartnäckigkeit und der findigen Antwort der Nicht-Jüdin sei aus der flüchtigen Begegnung echte Bekanntschaft und damit sogar „ein Stück Ewigkeit“ entstanden. Dies ist „nicht weniger als der Himmel“, so Dr. Schulz, der deshalb Heilung ermöglichte und schließlich auch eine Weitergabe dieser Erfahrung einer Gottesbegegnung an andere.

„Wir sind das Salz der Erde, das Licht der Welt“, wenn derartige Begegnungen glücken, gerade auch mit „nicht nur angenehmen Zeitgenossen“, fuhr er fort, dann „scheint Christus durch“ und verwandle alles.

Der Seelsorger erinnerte an einen Besuch des Papstes Johannes Paul II. im Jahr 1999 bei einem armen Bauern in Polen. Als Universitätsprofessor hatte er mit Studenten öfters Kajakfahrten in der masurischen Seenplatte unternommen und einmal in einem Bauernhof ein Glas Sauermilch geschenkt bekommen. Als Papst sei er „an einem freien Tag“ dorthin zurückgekehrt, um sich zu bedanken. „Das ist etwas, was mein Leben ganz auf den Kopf gestellt hat“, berichtete der Bauer danach. „Bisher habe ich mein Leben für armselig gehalten. Nun ist alles nicht mehr bloße Pflichterfüllung, sondern etwas ganz Großes.“

Auch hier werde deutlich „was wir anderen bedeuten können“, so der Prediger, nämlich dann, wenn Güte und Liebe eine Begegnung bestimmen. Gott sieht eben auch gerade alles Gute, das wir tun, denn „er will uns nicht klein, sondern groß machen.“ Dr. Schulz schloss mit: „Wir werden Heilige sein, wenn wir nur geschehen lassen, wozu er uns ermutigt.“

Am Ende dankte der Ortspfarrer allen Diensten, Ehrenamtlichen, Offiziellen und Mitwirkenden vor, während und nach der Festwoche. Der Sprecher des Pfarrgemeinderats, Markus Hubmann sprach einen herzlichen Dank an Pfarrer Dr. Schulz und alle Gottesdienstteilnehmer aus.

Text- & Bildquelle: AWZ-Hahnbach

NachwuX beim Frohnbergfest 2014

Dieser Gottesdienst war einer der „dankbaren Augenblicke, die reich machen“ fasste Hannelore Schuster, vom Kneippverein und der Pfarrgemeinde Beauftragte für Behinderte und Kranke, gut zusammen.

pfr. schulzPfarrer Dr. Schulz sprach am Reliquienschrein und Bild der Anna Schäffer in der Wallfahrtskirche auf dem Frohnberg über die „ Sonne des Lebens“ der über 25 Jahre leidenden Heiligen. Perfekt umrahmte das Nachwuchsorchester unter Stefanie Schuster und Renate Werner an der Orgel die Eucharistiefeier.

Pfarrer Dr. Christian Schulz vermerkte eingangs, dass die Zusage des Beistands Jesu nur wirksam werden könne, wenn sie auch angenommen werde. Anna Schäffer sei hierfür ein großes und bestes Beispiel.

Seine Predigt begann der Ortspfarrer mit der Frage einer Nachbarin an Anna Schäffer in den letzten Tagen der großen Leidenden: „Wohin sollen wir denn gehen, wenn du nicht mehr bist?“. Allein in dieser Frage sei bereits viel Wissen um den wahren Wert des Menschen verborgen, so Schulz.

Er wisse aber auch, dass in unserer Zeit ein „teuflischer Zug“ viele Schwerkranke als „lebensunwertes Leben“ sehe und deren „echten Wert“ verkenne. Dies sei oft nicht einmal böser Wille, sondern entspringe eher einer Hilf- und Sprachlosigkeit, welche aber bei den Leidenden das Gefühl einer schlimmen Verlassenheit hinterlasse.

behindertengottesdienst altarAuch Anna Schäffer kannte sehr wohl solche Situationen, auch sie haderte zwei lange Jahre mit ihrem Schicksal der Frühinvalidität, der langen grauenvollen körperlichen und seelischen Schmerzen. Erst als sie aufgab zu fragen „Warum trifft mich das?“ und ihre Situation annahm, konnte sie zur Trösterin ihrer Besucher werden. Diese erlebten dann in der Begegnung mit ihr „eine Strahlkraft, die nicht von dieser Welt war“.

An ihr wurde auch deutlich, dass die Treue zu Jesus von Kindheit an letztendlich durch schlimmstes Leid tragen könne. Ihre Briefe und Worte zeigten allen deutlich, dass „der Wert des Menschen nicht von dessen Leistung abhängt, sondern darin besteht, dass er von Gott geschaffen und geliebt wird und seine wirkliche Wertigkeit in der Vollendung in Christus finden werde“.

Pfarrer Dr. Schulz berichtete von eigenem Bange-Sein vor Besuchen von Kranken, doch sehr oft sei er es gewesen, der schließlich als Getrösteter und Gestärkter von dort wieder weggegangen sei. Gerade in den Leidenden könne man nämlich Christus begegnen. Aber auch diesen solle immer wieder das Signal gegeben werden: „Gut, dass du da bist!“, um echte Begegnungen zu ermöglichen.

Auf die eingangs der Predigt gestellte Frage soll Anna Schäffer geantwortet haben: „Geh zu meinem Grab, ich werde dich schon verstehen.“ Dies sei, so der Seelsorger, der Verweis auf jene andere Wirklichkeit in Gott und damit „das, was Heilige ausmache“. Bis heute sei Anna Schäffers Leidensweg zu einem Siegeszug geworden, da Jesus ihr „Sonne, Friede und Freude der Seele“ gewesen sei. Ihr dürfe man ruhig wie in der täglichen Novene der Wallfahrtswoche „das Leben hinhalten, um es getröstet besser weiterleben zu können“.

Am Ende der Eucharistiefeier dankte der Pfarrer besonders Hannelore Schuster und allen, die mit viel Tatkraft und Aufmerksamkeit sich besonders für Kranke und Behinderte einsetzen. Pfarrer Dr. Schulz und Diakon Dieter Gerstacker spendeten nach dem Gottesdienst noch ungezählten Frauen und Männern einen aufbauenden Einzelsegen.

Text- & Bildquelle: AWZ-Hahnbach

Juniorkonzert 2014

Musikalische Früherziehung
Musikalische Früherziehung

Komplimente von allen Seiten gab es beim 1. Juniorkonzert der Hahnbacher Marktbläser. Mit „Hallo – Grüß Gott – Willkommen hier“ begrüßten die Kleinsten der Musikalischen Früherziehung, rhythmisch begleitet mit ihren Boomwhackern, die Gäste. Vorsitzender Josef Iberer freute sich mit der Vorstandschaft über das riesige Interesse in der vollbesetzten Aula der Grund- und Mittelschule.

Traditionell bekommen die jungen Musiker und Musikerinnen am Freitag vor dem Marktfest die Gelegenheit vor Publikum ihr Erlerntes unter Beweis zu stellen. Hierbei können sich aber auch interessierte Neuanfänger ein Bild von der Jugendarbeit und der musikalischen Ausbildung der Hahnbacher Marktbläser machen. Was „Musikalische Früherziehung“ (MFE) ist, zeigten 20 Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren, indem sie sich bei ihrem Lied „Ging ich einmal zum Konzert“ zusammen mit ihrer Musiklehrerin Julia Schuster selbst mit Orff-Instrumenten begleiteten. Aber auch beim Spiellied „Ein Allgäuer wollte jodeln gehn“, unter der Leitung von Irene Klier, sprang der Funke der Begeisterung gleich zu den anwesenden Großeltern, Eltern, Freunden und Bekannten im Publikum über. Vier Blockflötenschülerinnen brachten mit Marie Wawersig an der Gitarre ihr fröhliches „Lied der Pfeiffer“ zum Besten.

Bläserklasse

Erst seit einem Jahr spielt die aufgetretene Bläserklasse unter der Leitung von Regina Rester-Achhammer zusammen und bewies gleich mit der Sternpolka und Siebenschritt ihr Können. Die Freude der Mädchen und Buben an der Musik war auch bei den Einzel- und Kleingruppenvorträgen durch alle Instrumentengruppen, von Blechbläsern über Holzbläsern, bis hin zum Schlagzeug zu spüren. Von Rock über Volksweisen bis Klassik wurden von allen Schülern ansprechende Leistungen geboten. Die Kinder der musikalischen Früherziehung kündigten die Musikbeiträge jeweils mit lustigen Versen an. „Vorhang auf“ hieß es bei den Trompetenspielern Konstantin Dorfner, Paul Segerer und Katharina Werner, bevor sie eine „Turmfanfare“ erklingen ließen. Die anwesenden Kinderherzen schlugen höher, als Hanna Hefner das Kinderlied „Der Kuckuck und der Esel“ erklingen ließ. Rhythmisch wurde es auch bei ihr mit dem Gospel „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“. Ergänzt zum Trio wurde die Querflötenspielerin mit Hanna Hofmann und Anna Lindner und deren Klarinetten. Mit dem „Bananenbootsong“ gaben sie ein karibisches Volkslied zum Besten. Dass ein Tenorhorn auch mit Trompeten gut harmoniert bewiesen Jakob Hofmann, Johannes Pürner und Lena Schmalz mit ihren Stücken „Guantanamera“, dem „Hunters Chorus“ aus der Oper „Der Freischütz“ und „Brazil“.

Nina
Nina

Einen Ausflug in die moderne Welt der Musik machte Nina Hefner als Saxophon-Solistin mit „The Entertainer“ und „Angels“ von Robbie Williams. Das Duo Sabina Bauer und Anja Segerer zeigte sich mit „Amazing Grace“ romantisch, bevor ihre Registerkolleginnen Hanna Hofmann, Anna Lindner und Sophie Schmeißner sich mit „Kumbaya My Lord“ zurück auf die Bühne begaben. Fabian Royer zeigte als Schlagzeug-Solist mit „On the Rock“ einen schmissigen Auftritt. „Presto e leggiero“ und „Adagio“ hießen die Stücke der Klarinettistin Simone Zintl. Eine Reise ins Nachbarland unternahmen die Saxophonistinnen Andrea Fenk, Nina Hefner und Ingeborg Hillen mit ihren „Melodien aus Russland“. Nach einer musikalischen Safari in den „Mighty-Jungle“ ließen Eva Pirner, Anna Rauch, Sophie Rauch und Anja Segerer unterstützt von Gitarre und Sopranino-Blockflöte die Filmmelodie „My Heart will go on“ aus dem Film „Titanic“ auf ihren Klarinetten erklingen. Dass Musizieren nicht nur im Kindesalter Spaß macht, bewies eine Blechbläser-Combo mit ihren flotten „See you Alligator“-Stück.

Europahymne
Europahymne

Der Auftritt des „Nachwux“-Orchesters mit seiner Dirigenten Steffi Schuster bewies noch einmal einen Querschnitt durch das Ausbildungsangebot der Hahnbacher Marktbläser mit ihrem Stück „Zauberland“. Beim „Park Rock Anthem“ kam die Stimmung eines Rockkonzertes ins Publikum. Zum Höhepunkt des Nachmittags versammelten sich alle teilnehmenden Musiker abschließend auf der Bühne, um gemeinsam die „Freude schöner Götterfunken“ erklingen zu lassen. Unterstützt wurden sie dabei von den Europa-Fähnchen-schwingenden Kindern der MFE. Großer Beifall und „Eis für alle“ war der Lohn an die Akteure für ihr Können und ihren Mut. Nach dem Vorspiel bestand für alle Interessierten die Möglichkeit, alle Instrumentengruppen der Hahnbacher Marktbläser kennenzulernen und sich von erfahrenen Musikern fachkundig erklären zu lassen. Ausdrücklich erwünscht war dabei auch, die Blas- oder Schlaginstrumente selbst auszuprobieren. Mit großer Begeisterung und lautstark nahmen viele Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene dieses Angebot an. Jugendsprecherin Julia Schuster mit ihrer Jugendvorstandschaft sorgten für die Verpflegung der Gäste und der Akteure und waren überzeugt, dass eine Neuauflage des Juniorkonzertes folgen wird.

Viele weitere Bilder gibt es hier…

Festsonntag beim Marktfest Hahnbach 2014

Eskortiert von den Hahnbacher Marktbläsern marschierten 19 Kirwapaare zum Patrozinium in die Pfarrkirche St. Jakobus, von 12 weiteren Vereinen und ihren Fahnen begleitet. Sophia Hofmann auf der Trompete und Renate Werner an der Orgel umrahmten musikalisch zusammen mit der Singgemeinschaft St. Jakobus in gewohnt perfekter Weise die Festmesse.

Pfarrer Dr. Christian Schulz und Diakon Dieter Gerstacker standen der Eucharistiefeier, dem Dankgottesdienst, vor. Dr. Schulz wünschte eingangs, dass die heilige Messe alle mit Christus in Verbindung bringen möge und alle so in das Geheimnis der Auferstehung hineingenommen werden.

In seiner Predigt erinnerte der Ortspfarrer daran, dass das Eingangsportal der Jakobskathedrale in Santiago de Compostella eine Zusammenfassung des Glaubens in Bildern sei. Doch erst dem Gläubigen würde sich das Wichtigste erschließen. Wenn dieser nämlich seine Hand in die von ungezählten Händen in Jahrhunderten geschaffene Mulde am Stammbaum der „Wurzel Jesse“ lege. Dies sei ein tiefes Sinnbild für das, was Kirche bedeute, fuhr Dr. Schulz fort.

Von der Vertiefung, welche Generationen hier eingegraben haben, werde nämlich der Blick über die Generationen, die hin zu Jesus führten, nach oben gelenkt, über den Apostel Jakobus weiter, bis hin zur Paradiesdarstellung. Diese zeige schließlich den Weltenherrscher mit seinen Wundmalen im aufgehenden Himmel. Wie in Santiago müsse aber ein jeder Mensch selber diese Türe offen halten, um zur Vision der einstigen Marktbläser Kirchenzug 02Seligkeit zu kommen.

Nun sei aber oft auch im Glauben, wie in der Neuzeit in Santiago, der Blick der Pilger vom letzten Hügel aus, auf dieses letzte Ziel fast gänzlich verstellt. Da helfe nur ein bewusstes sich selber Nähern und schließlich seine eigene Hand in der traditionellen Aushöhlung zu bergen, um die individuelle Berufung für den Himmel zu erspüren. Dann entstünde dieses tiefe Glück „heim zu kommen“.

Auch die Hahnbacher Kirche vermittle so ein Stück „Heimat“, in dem gerade auch hier „Gott bis heute am Werk“ sei, betonte Dr. Schulz. Wie Jakobus, der erste Märtyrer der Apostel, werde man dann das Leben nicht verlieren, sondern gewinnen und könne zum Segen für kommende  Generationen werden.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Dr. Schulz mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ explizit allen, welche „diese Hahnbacher Kirche mittragen“. An die Kirwapaare gewandt, ermutigte er, auch „diese Kirche (ab) zu nutzen“ und manch verstelltem Blick eine neue Öffnung zu geben, am besten dadurch, dass man auf die schaue, die wirklich glauben würden. Mit dem Jakobsreliquiar segnete er die Gemeinde, welche sich daraufhin „mit Pauken und Trompeten“ hinein in Hahnbachs Festmeile bewegte.

Text- & Bildquelle: AWZ-Hahnbach