Pressebericht Besuch der Friesen 2015

Wenn einer eine Reise tut …tut…tut

Begegnungsbesuch des DAS Orchesters zu den Hahnbacher Marktbläsern

tt. Vom 23. – 27.Juli 2015 waren 28 Musikanten und 13 Begleiter des DAS Orchesters (Drelsdorf – Ahrenshöft – Stapel) zu Gast bei den Hahnbacher Marktbläsern. Es war der 3. Aufenthalt bei den musikalischen Freunden in der Oberpfalz, die wieder ein buntes Programm zusammen gestellt hatten. Mit reichlich 2 Stunden verspäteten Eintreffens wurden die Musikanten aus „Friesland“ musikalisch von einigen Mitgliedern des Hahnbacher Orchesters empfangen und in die verschiedenen Quartiere eingewiesen. Trotz der langen Anreise wurde der Abend im Rahmen der „Kennenlernparty Nr. 1“ in der Gaststätte „Zum Ritter“ bei einem gemeinsamen Essen für die meisten Mitreisenden zu einer großen Wiederse-hensfeier. Seit dem Besuch der Hahnbacher im Jahre 2012 waren doch schon viele Neuigkeiten auszutauschen.

Die beiden organisatorischen Leiter Josef Iberer auf Hahnbacher Seite und Christian Hansen vom DAS Orchester stellten in ihren Begrüßungsreden die langjährige musikalische Verbundenheit heraus, die teilweise auch bereits zu privaten Freundschaften gefunden hat. Am Freitag ging es dann ganz unmusikalisch zu einer Tagesreise nach Pilzen in Tschechien. Nach einer Stadtführung war die Besichtigung durch die Brauereianlagen der Pilsener Bierbrauerei organisiert. Seit 1842 wird das Pilsner Urquell im tschechischen Pilsen in derselben Brauerei, mit dem gleichen Wasser und unveränderter Rezeptur hergestellt. Mit einer fast 2 – stündigen Führung durch die alten, historischen Herstellungsräume und der heutigen modernen Abfüllhalle ging es dann am Abend zum alljährlich stattfindenden Hahnbacher Marktfest, wo es die Oberpfälzer genauso gut verstehen für Einheimische und Gäste ein buntes Treiben mitten in der Stadt zu organisieren, wie z.B. die Nordfriesen mit den Husumer Hafentagen.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Musik. Mit einem einstündigen Konzert in der Justizvollzugsanstalt Amberg betrat das DAS Orchester Neuland im Bezug auf Ort und Zuhörerschaft. Vor den männlichen Häftlingen, die freiwillig an diesem Konzert in der Anstaltskirche teilnahmen und damit ein Kulturangebot der Anstaltsleitung wahrnehmen konnten, spielten die 28 Musikanten unter ihrem Dirigenten Thies Thomsen Stücke aus ihrem aktuellen Repertoire von Marschmusik über Pop, Rock, Filmmusik, Klassik und Baladen. Sowohl der Moderation, als auch den musikalischen Vorträgen lauschten die Insassen, die zwischen 6 und 15 Jahren der Freiheit entsagen müssen und zollten den Musikanten Beifall. Eine anschließende Führung durch den Leiter der Vollzugsanstalt, Herrn Peter Möbius hinterließ bei allen beteiligten Musikanten einen nachhaltigen Eindruck zum Thema „Freiheit, was ist sie wert“! Der Abend war dann für die musikalische Eröffnung des Marktfestes reserviert, wo der Bürgermeister und die Honoratioren der Gemeinde Hahnbach den Bieranstich vornahmen.

Für den Sonntag hatte das DAS Orchester dann im Rahmen des internationalen Jugendmusikfestivals in Hirschau ein einstündiges Konzert auf einer Konzertbühne zu absolvieren, die gefühlte 50 Grad Celsius abstrahlte. Beim anhaltenden Sonnenschein mitten auf dem Marktplatz kam man nicht nur zum Schwitzen, sondern schon zum „Tröpfeln“. Aber als Belohnung ging es nach dem Konzert zurück nach Hahnbach, wo Regina + Markus Achhammer, Josef Hofmann und Matthias Fenk mit ihrem Alphorn Quartett ein exklusives Konzert gaben. Alle Musiker des DAS Orchesters waren derart begeistert, dass fast jeder einmal das Alphornblasen ausprobierte. Man versprach beim Gegenbesuch der Hahnbacher ein ähnliches nordisches „Wattwurm-Quintett“  zusammenzustellen, um die Marktbläser damit zu überraschen. Nach dem Ausklang des Tages beim Marktfest ging es dann am Montag nach einem Abschiedszeremoniell und dem Austausch von Erinnerungsstücken zurück in die Heimat. Einhellige Meinung der Mitglieder des DAS Orchesters: „Schee war`s“ und man freut sich auf den Gegenbesuch.

2. Juniorkonzert 2015

Juniorkonzert-2Ein eigenes Konzert so wie die Großen“, wollten sie haben die Nachwuchsmusiker aus den Reihen der Hahnbacher Marktbläser. So freute sich der Vorsitzende, Josef Iberer, bei der Begrüßung zum diesjährigen Juniorkonzert über das riesige Interesse der Bevölkerung trotz schwül-heißer Temperaturen in der Aula der Grund- und Mittelschule. Traditionell bekommen die jungen Musiker und Musikerinnen kurz vor dem Beginn der Sommerferien die Gelegenheit vor Publikum ihr Erlerntes unter Beweis zu stellen. Hierbei können sich aber auch interessierte Neuanfänger ein Bild von der Jugendarbeit und der musikalischen Ausbildung der Hahnbacher Marktbläser machen. Welche unterschiedlichen Methoden in der „Musikalischen Früherziehung“ (MFE) zur Verwendung kommen, zeigten die beiden MFE-Gruppen unter der Leitung von Julia Schuster und Irene Klier gleich zu Beginn des Konzerts. Beinahe 25 Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren begrüßten die Gäste schwungvoll mit dem sommerlich-passenden „Barfuß-Song“ und führten den Clip-Clap-Tanz vor. Mit Rätseln für alle Anwesenden und verschiedenen Rhythmen befassten sich die Kleinsten auch mit dem Hahnbacher Torbewohner, dem Storch in den Liedern „Auf unserer Wiese gehet was“ und „Der Klapperschnabelstorch“. Auf ihre Körperinstrumente verließen sich die jüngsten Akteure als sie beim anschließenden „Lied der Schlümpfe“ das „Nachwux“-orchester unter der Leitung von Steffi Daubenmerkl mit Oberschenkel-Patschen und dergleichen begleiteten. Musikerinnen und Musiker aus der „ Nachwuxler“ kündigten die Musikbeiträge passend an.

Kaum Nervosität zeigten die Blockflötenschüler bei ihrem meist ersten Auftritt. Markus Berger und BeJuniorkonzert-3njamin Klier gaben dabei das „Lied der Pfeiffer“ und ein „Menuett“ zum Besten. Mit „Bubu lässt die Pauke erklingen“ und „Adam hatte 7 Söhne“ erfreuten Fiona Lindauer und Damian Popescu das Publikum. Christian Berger und Michael Hofmann zeigten bei „Es ist schon dunkel“ und „Ist ein Mann in Brunnen gfallen“, was sie innerhalb nur eines Jahres auf ihren Instrumenten gelernt haben. Schwungvoller wurde es, als die beiden fortgeschrittenen Flöten-Mädels Lilian Förster und Amelie Weiß die tierischen Lieder „Die Heuschrecke“, „Die Schnecke“ und „Der Schmetterling“ erklingen ließen. Als besonderes Schmankerl stellten vier Blockflötenschüler das Nachwux-Orchester kurzzeitig in den Hintergrund, als sie bei derem flotten Stück „Rockin‘ Recorders“ als Solisten auftraten.

Die Freude der Mädchen und Buben an der Musik war auch bei den Einzel- und Kleingruppenvorträgen durch alle anschließenden Instrumentengruppen, von Blechbläsern über Holzbläsern, bis hin zum Schlagzeug zu spüren. Als Querflötistin zeigte sich Hanna Hefner zusammen mit ihrer Ausbilderin Sabrina Gebhart beim Stück „Hold back the river“ romantisch. „Bläserklasse and friends“ nannte sich die eigens zusammengestellte Musikgruppe unter der Leitung von Sophia Hofmann, welche mit „School Spirit“ und „Karneval von Venedig“ flotte Rhythmen zum Besten gab. Von Rock über Volksweisen bis Klassik wurden von allen Schülern ansprechende Leistungen geboten. Dass ein Tenorhorn auch mit einer Trompete gut harmoniert bewiesen Johannes Pürner und Jakob Hofmann mit ihrem Medley aus der Zeit der Romantik. Einen Ausflug in die Welt der Musicals machten Sabina Bauer, Anna und Sophie Rauch, Anja Seegerer, Marie Wawersig, Anne Winter und Simone Zintl als eigenes Klarinetten-Orchester und lieferten mit „The Music of the Night“ aus „Phantom der Oper“ einen schmissigen Auftritt. Ganz besondere und außergewöhnliche Solo-Instrumente ließ das Nachwux-Orchester mit der „Boomwhackers Fiesta“ erklingen. Jakob Hofmann, Johannes Pürner, Sophie und Anna Rauch bewießen als Boomwhacker-Solisten eindrucksvoll, wie man bunte Plastikröhren zu Blasmusik-Klängen gekonnt musikalisch in Szene setzen kann.

Juniorkonzert-4Mit „Never forget your friends“ und der lautstark geforderten Zugabe „Narcotic“ fand die Wiederauflage des Juniorkonzerts einen finalen Abschluss. Großer Beifall, Komplimente von allen Seiten und Muffins war der Lohn an die Akteure für ihr Können und ihren Mut. Nach dem Vorspiel bestand für alle Interessierten die Möglichkeit, alle Instrumentengruppen der Hahnbacher Marktbläser kennenzulernen und sich von erfahrenen Musikern fachkundig erklären zu lassen. Ausdrücklich erwünscht war dabei auch, die Blas- oder Schlaginstrumente selbst auszuprobieren. Mit großer Begeisterung und lautstark nahmen viele Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene dieses Angebot an.

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Marktbläser Ferienprogramm

Ferienprogramm-2Im wahrsten Sinne des Wortes ging es „rund“ bei den Hahnbacher Marktbläsern. Unter dem Motto „Oh Kirwa lou niad nou, wir hom ja nu a Musi dou“ gestaltete die Jugendvorstandschaft einen sehr originellen Nachmittag im Rahmen des Hahnbacher Ferienprogramms. Mit Lederhosen und Dirndl ausgestattet kamen zwanzig Buben und Mädchen zwischen fünf und zwölf Jahren, um bayerisches Kirwabrauchtum kennenzulernen. Die Vorbereitungen für die „Ferienkirwa“ fanden im Probenraum des Musikvereins statt. Unter Anleitung der Jugendvorsitzenden Julia Schuster bastelten die Kinder Herzen, Brezen und andere weiß-blaue Schmuckstücke zur Dekoration des Kirwabaumes. Nachdem sich auch die Kirwapaare gefunden hatten, verstand es Marie Wawersig innerhalb kurzer Zeit den Burschen und Moila die Tänze „Auftakt-Polonaise“, „Siebenschritt“ und „Sternpolka“ beizubringen. Unterstützt wurde sie dabei von den Ferienprogramm-Erfahrenen Mädels Anna Rauch, Eva Pirner und Sophia Rauch. Inzwischen wurde für das eigens vom Marktbläser-Vorsitzenden Josef Iberer beschaffte Kirwawahrzeichen im benachbarten Färbergarten ein Loch gegraben. Nach dem Anbringen des sehr fantasievoll gestalteten Baumschmuckes wurde der Baum mit viel „Hauruck“ und Manneskraft Ferienprogramm-3in die Senkrechte gebracht. Passend zum Programm gab es zur Stärkung als Brotzeit zu den Getränken Rostbratwürste. So konnte das Finale des Nachmittags gestartet werden. Mit großer Begeisterung tanzten die jungen Kirwaleut’ den Baum zu Live-Musik, begleitet von urigen Juchzern, aus und führten den Eltern sowie Omas und Opas ihr Erlerntes vor. Zu ihrem Erstaunen konnten sie dabei feststellen, wie schnell und mit wie viel Geschick die Kinder alles erlernt haben, wozu „echte“ Kirwapaare doch oft mehrere Wochen brauchen. So gab es beim Abschied Komplimente und den Wunsch, öfters eine solche Veranstaltung anzubieten.

Ankündigung Juniorkonzert 2015

Auch heuer laden die juHMB-Juniorkonzert-2ngen Musikerinnen und Musiker der Hahnbacher Marktbläser am Freitag, 17. Juli um 17.00 Uhr zum Juniorkonzert in die Aula der Grund- und Mittelschule ein. Dabei bekommen sie die Gelegenheit, teilweise zum ersten Mal, vor Publikum aufzutreten. Diese Aufführung bietet die perfekte Ergänzung zum „Junior-Award“, welcher den Hahnbacher Marktbläsern im letzten Jahr vom Nordbayerischen Musikbund für ihre nachweislich hervorragende Jugendarbeit verliehen wurde.

Viele der jungen Musiker bereiten sich schon einige Zeit auf diesen Tag vor. Dabei präsentieren die Nachwuchstalente ihr Können als Solisten, im Duett oder in der Gruppe. Von Fanfaren über Volkslieder, von klassischen bis zu modernen Kompositionen wird für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Als besonderes Highlight werden erstmals die Kleinsten der musikalischen Früherziehung und auch die Blockflötenschüler zusammen mit dem „NachwuX-Orchester“ musizieren. Außerdem wird die Bläserklasse, ein Kooperationsprojekt zwischen den Hahnbacher Marktbläsern und der Grund- und Mittelschule vorgestellt.

Im Anschluss an die Vorführungen sind alle Interessenten zur großen Instrumentenvorstellung eingeladen. Dabei werden die Instrumente des Blasorchesters nicht nur erklärt, sondern können auch ausprobiert werden. Für spezielle Informationen zu den Instrumenten und zur Ausbildung stehen die Ausbilder Rede und Antwort. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Hier der Flyer:

HMB Flyer Junior-Konzert Vorne HMB Flyer Junior-Konzert Hinten

 

Festzug in Illschwang 2015

4581648_tmb3Feuerwehr und Sportverein feiern Jubiläum
Als hätten sie das Wetter bestellt: So strahlten am Sonntag nicht nur die Verantwortlichen von Feuerwehr und Sportverein in Illschwang, sondern auch die rund 3000 Menschen, die gekommen waren, um das Doppeljubiläum 125 Jahre FFW und 50 Jahre SVI mit einem großen Festzug durch den Ort gebührend zu feiern. Bilder: Petra Hartl

4581582_tmb3Quelle: Oberpfalznetz

 

20. Jahreskonzert 2015

Link zum Fotoalbum


Einen gelungenen Auftritt hatten die Hahnbacher Marktbläser bei ihrem  Jahreskonzert.
Einen gelungenen Auftritt hatten die Hahnbacher Marktbläser bei ihrem Jahreskonzert.

(ibj) Zu einem Feuerwerk konzertanter Blasmusik wurde das 20. Jahreskonzert der Hahnbacher Marktbläser. Was die 45 Musiker unter Leitung ihres Dirigenten Benno Englhart den Besuchern zweieinhalb Stunden boten war ein echtes Highlight im musikalischen Leben der Marktgemeinde.

Mit dem fulminanten Eröffnungsstück „Summon the Heroes – das Sammeln der Helden“ von John Williams gelang dem Orchester ein beeindruckender Einstieg. Vorsitzender Josef Iberer sah sich zur Begrüßung einer proppevollen Josef-Graf-Halle gegenüber. Als Moderator führte Markus Achhammer neben einer digitalen Präsentation von Matthias Siegert-Strobl durchs Programm.

Kraftvoll und anfangs fast beängstigend ging es weiter mit „Rampagne“. Neben den fast sportlichen Leistungen der Schlagzeuger konnten die Posaunisten und Trompeter mit wuchtigen Passagen ihr Können beweisen. Gänsehautfeeling überkam die Zuhörer in der Selektion aus dem Film „Robin Hood – König der Diebe“. Zunächst lieblich und dann mit Spannung geheimnisvoll aufbauend, wurde der majestätische Klang der Hörner zum Liebeslied „Everything I do“ von Fanfaren eingerahmt. Die vierzehnjährige Lena Schmalzl beeindruckte dabei mit einem Trompetensolo. Mit einem von Kurt Gäble arrangierten Medley brachten die Musiker den kürzlich verstorbenen Udo Jürgens in Erinnerung. Zu den Melodien wie „Siebzehn Jahr, Mercie oder Griechischer Wein“ stimmten gar manche Zuhörer innerlich mit ein. Den Abschluss des ersten Konzerthälfte und eine Herausforderung für die Musiker im „tiefen Blech“ bildete der Konzertmarsch „Er weicht der Sonne nicht“ von Hermann Ludwig Blankenburg, einer der bekanntesten Komponisten Europäischer Marschmusik.

23 Nachwuchsmusikern sorgten mit ihrer Vorstellung für Abwechslung im Jahreskonzert.
23 Nachwuchsmusikern sorgten mit ihrer Vorstellung für Abwechslung im Jahreskonzert.

Nach der Pause gehörte die Bühne dem 23-köpfigen Nachwuchsorchester unter Leitung von Stefanie Daubenmerkl. Mit dem Marsch „a good start“ eroberten sich die Jungmusiker die Sympathien des Publikums. Sehr eindrucksvoll intonierten sie Melodien aus dem Film „Tarzan“. Jakob Hofmann verstand es dabei, sich gelassen als Solist mit der Trompete zu präsentieren. Mit Witz und Charme stellten die „Nachwux“-Moderatoren Sebastian Dorfner und Anne Winter die Stücke vor und sorgten beim Disco-Hit „Narcotic“ als Zugabe mit ihren Aufforderungen zur rythmischen Begleitung für beste Laune unter den Zuhörern .

Mit der festlichen Fanfare der Olympischen Spiele von 1984 in Los Angeles von John Williams ergriff das Orchester wieder die Initiative und verwies auf die 2018 in Südkorea stattfindenden Wettkämpfe. Ebenso bildete sie den Auftakt zu Erinnerungen an die vergangene Südkorea-Reise der Marktbläser. Im Folgenden präsentierten sie „Arirang“, vergleichbar mit einer Hymne einer koreanischen Stadt. Benno Englhart übersetzte die Version für die Stadt Seoul zur Aufführung für großes Blasorchester. Eine Herausforderung für Zuhörer und Musiker war das majestätisch vorgetragene Stück „Goddess of Jeju Island“. Die Besucher sollten inhaltlich in ein Weltnaturerbe entführt werden. Einem zeremoniellen Teil mit langsamen Motiven folgten volksliedgleichende Passagen. Den Höhepunkt bildete der Rhythmus der Schlagzeuger, ehe die Holzbläser das herrliche Panorama der Insel moderat wiedergaben. Im Koreanischen Pop-Lied „Gangnam-Style“ wurden die Eindrücke der Asienreise der Musiker abgerundet.

Wie „ein alter Hase“ präsentierte Jakob Hofmann sein Trompetensolo.
Wie „ein alter Hase“ präsentierte Jakob Hofmann sein Trompetensolo.

Musikalisch wieder in heimischen Gefilden angelangt, durften sich die Fans von traditioneller Blasmusik auf die Alfons-Polka freuen. Eine Besonderheit stellten die von Benno Englhart und Matthias Fenk gespielten Alphörner dar.

Donnender Applaus und anhaltende Zugaberufe beantwortete das Orchester mit dem „Let it be“ der Beatles und dem Bayerischen Defiliermarsch.

Bürgermeister Bernhard Lindner dankte und gratulierte für die eindrucksvollen Darbietungen der Musiker. „Die Hahnbacher Marktbläser sind ein unverzichtbares Element der Marktgemeinde“ betonte er. Anlässlich des 20.Jahreskonzerts überreichte er eine Geldspende der Marktgemeinde.

Probenwochenende 2015

Unser Probenwochenende führte uns dieses Jahr auf die Burg Trausnitz. Die erste Herausforderung war bereits die Lage des Probenraums im 3. Stock, in welchen das komplette Schlagzeug erstmal hochgetragen werden musste. Nichts desto trotz waren die Proben sehr erfolgreich. Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz und so gab es gleich am Freitag einen bunten Abend mit Schuhplatteln, Pantomime, Kunst aus Menschen und vielen weiteren geselligen Spielen.

Viele weitere Eindrücke gibt es unter diesem LINK

Bockbierfest 2015

Bockbier-1Bombenstimmung und kräftige Sprüche kennzeichneten wieder das Bockbierfest der Hahnbacher CSU. Vorsitzender Georg Götz war die Freude über den gerammelt vollen, typisch bayerisch dekorierten Rittersaal ins Gesicht geschrieben. Neben der örtlichen Prominenz war die „schwarze Führungsriege“ des Landkreises fast komplett anwesend und amüsierte sich köstlich.
Die Hahnbacher Marktbläser bliesen in Orchesterbesetzung mit ihrem Dirigenten Benno Englhart bereits vor dem offiziellen Beginn dem nicht nur von der CSU besetzten Publikum den Marsch. Scharf gewürzte Anspielungen und hintersinnige Einlagen begeisterten zusammen mit dem süffigen „Bajuvator“ die Festgemeinde. In einer einstündigen Präsentation der Erlebnisse und Einfälle im Laufe des Jahres als Bauhofarbeiter nahm Franz Krusch alles, mit Prostpausen, von der großen Politik bis hin zur letzten Ecke der Gemeinde aufs Korn. Sehr gelegen kam ihm dabei auch der „zufällig“ vorbeiradelnde E-Bike-Fahrer Ewald Roßmann, der mit ihm das anwesende Publikum vor allem mit Episoden aus Süß erheiterte. Sind die Dorfbewohner doch tatsächlich der Meinung, dass sie dank „ihrem Bürgermeister“ der Nabel der Welt wären.

Bockbier-2Das Absetzen der Fernsehsendung „Wetten das“ ist wiederum für Krusch neben der Fußballweltmeisterschaft ein Highlight aus 2014. Mit Evi Höllerer als Bürgermeisterstellvertreterin sei nun auch im hiesigen Gemeinderat die Quotenregelung angekommen. Beim Nachdenken über die Aussage von Finanzminister Schäuble von einer schwarzen Null, seien ihm aus der Hahnbacher CSU einige Namen eingefallen. Die schönen Predigten des Pfarrers könnten ein Grund für den Nestbau der Störche auf der Pfarrkirche sein. Auch der Bürgermeister Bernhard Lindner sei davon so angetan, dass er während des Frohnbergfestes jeden Tag schon in der Frühe in der Kirche war. Ein weiterer Grund könnte die Erwartung einer göttlichen Eingebung gewesen sein. Sein einziges Wahlversprechen, sich zu Hause des Rasenmähens anzunehmen, habe er mit dem Kauf eines Mähroboters eingelöst. Für den Landrat hatte er den Tip, bei der Wurstkostprobe der Metzgerinnung Altbürgermeister Hans Kummert als Knackwurstsachverständigen mitzunehmen. Um Irritationen von Frauen mit alten Schachteln auf dem Wertstoffhof zu vermeiden, empfahl er für den einheimischen Oberaufseher ein Megafon zu beschaffen. Sehr lobenswert befand er die Tempomessungen an den Ortseinfahrten. Es sei doch angenehm, wenn man bei entsprechender Geschwindigkeit einem leuchtenden Lächeln begegne. Zum Dauerbrenner „Kneippbecken“ meinte er, dass es sich mit dem trüben Wasser um Heilschlämme handle und sie die Heilung von Krampfadern bewirken. Wenn alle Einwohner davon befreit seien, hätte Hahnbach gute Chancen, Kurort zu werden. Dann könnte auch die Vision des Bürgermeisters von Vilsterrassen verwirklicht werden. Gar nicht verstehen wolle er das Drum-Herum um den Kauf eines Mobilars im Sitzungssaal. Er würde eher die Frauen aus dem Gemeinderat mit 10.000 Euro ins schwedische Möbelhaus zum Shoppen schicken. Damit wäre auch die Frage um ihre Notwendigkeit im Gremium gelöst. Sehr besorgt sei er um die Bundesligatauglichkeit des FC Bayern München, wenn, wie nach Meinung mancher CSU-Politiker, die ausländischen Spieler auch zu Hause deutsch sprechen müssten. Nach erkennbarer Wirkung des Fastengetränks bildeten um Mitternacht Bayernhymne, Deutschlandlied und der traditionelle Marsch „Glück auf“ das Finale des unterhaltsamen und kurzweiligen Festabends.

Ankündigung 20. Jahreskonzert 2015

*Trommelwirbel*

Die Plakate zum Jahreskonzert sind gedruckt, die Flyer werden in den nächsten Wochen verteilt und die Probenarbeit geht in die finale Phase. In weniger als 4 Wochen steht unser Jahreskonzert an und die Vorbereitungen laufen auf Hochtour! Daher hier die Möglichkeit sich das Plakat herunterzuladen und um es an Freunde und Bekannte weiter zu schicken 😉

Plakat-Link

Probentag NachwuX

Unser NachwuX probt ebenso hart, wie das große Orchester und daher ist es auch hier von Zeit zu Zeit notwendig einen Probentag zu veranstalten. Hier der Abschluss des gelungenen Tages am 15.03.2015 mit Pizza, die sich alle redlich verdient haben!